- Zweck des Durchschnittsspeichers in DATEV (Mandantendaten Durchschnittsspeicher)
Erhalten Mitarbeiter neben einem Grundgehalt oder Stundenlohn regelmäßig variable Bezüge (z. B. geleistete Arbeitsstunden, Schicht-, Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge, Erschwerniszulagen oder laufende Umsatzprovisionen), müssen diese variablen Bestandteile bei Urlaub (§ 11 BUrlG), Krankheit/Feiertag (§ 4 EFZG) und Beschäftigungsverbot (§ 18 MuSchG) nach dem Durchschnitt der letzten 3 abgerechneten Monate (13 Wochen) weitergezahlt werden.
Wie berechnet DATEV den Stundendurchschnitt oder Tagesdurchschnitt automatisch?
- In den Lohnarten-Stammdaten ist für jede relevante Lohnart hinterlegt, in welchen Durchschnittsspeicher (Speicher 1 für Urlaub/Krankheit ohne Überstunden; Speicher 2 für Mutterschutzlohn nach § 18 MuSchG inklusive Überstunden!) die Beträge und Stunden einfließen.
- DATEV summiert laufend im Hintergrund die Bruttobeträge und geleisteten Stunden der jeweils letzten 3 vollständig abgerechneten Kalendermonate und ermittelt daraus den exakten durchschnittlichen Stundensatz bzw. Tagessatz.
- Sobald im aktuellen Monat eine Urlaubs- oder Krankheitslohnart (z. B. „Urlaubsentgelt aus Durchschnitt“) mit der Anzahl der ausgefallenen Stunden/Tage gebucht wird, multipliziert DATEV die Stunden automatisch mit dem aktuellen Durchschnittssatz!
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